
Du bist Artist Manager bei LET Mgmt.
Unabhängige Agentur, Roster von Künstlern, ein Headliner, der gerade durchbricht. Dein Job: Live-Karriere managen. Wo sie spielen, wie Tickets verkauft werden, wie die Tour wirtschaftlich aufgestellt ist. Eine Saison, dreizehn Entscheidungen. Am Ende schreibt deine Chefin eine Mail.
Die Musikbranche im Live-Geschäft.
70% des Künstler-Einkommens kommen von Live-Auftritten. Aber zwischen Künstler und Fan stehen Labels, Promoter, Plattformen, Venues — alle wollen mitverdienen. Als Artist Manager entscheidest du, wer Zugang zu deinen Fans hat, wer die Daten besitzt und wer am Ende das Geld verdient.
Drei Metriken. Ein Balanceakt.
Revenue (Nora will Wachstum). Artist Satisfaction (Nick will Vertrauen). Brand Equity (die Branche schaut zu). Wer Revenue maximiert, riskiert den Künstler. Wer nur Zufriedenheit will, vergisst die Zahlen. Wer die Marke ignoriert, bekommt keine guten Deals mehr. Alle drei gleichzeitig glücklich machen? Schwierig.
Ab jetzt zählt alles, was du entscheidest.
Mit diesen Menschen wirst du jeden Tag arbeiten.
Jede Entscheidung, die du triffst, landet bei ihnen auf dem Schreibtisch. Manche werden dich verteidigen. Andere nicht.
Mitte 40, hat LET Mgmt vor 12 Jahren gegründet. Kennt jeden Promoter in Europa. Will Wachstum, aber nicht um jeden Preis.
28, Singer-Songwriter, gerade durchgebrochen. 800K Spotify Monthly Listeners. Talentiert, aber eigensinnig.
33, seit 5 Touren dabei. Weiß, was auf der Straße funktioniert und was nicht.
41, A&R Director beim Indie-Label, das Nick unter Vertrag hat. Drückt auf kommerzielle Verwertung. Hat eigene Agenda.
26, baut die digitale Fan-Community auf. Versteht, dass die Fans das Asset sind, nicht die Streams.
Spielzeit unter 8 Minuten · 13 Entscheidungen · 3 Endings
